Die Kommentare bereiten mir Kopfzerbrechen...
Es gibt in letzter Zeit anonyme Kommentare, was mir ehrlich missfällt. Bislang habe ich diese Kommentare zugelassen, weil ich der Meinung bin, dass wir uns Meinungsfreiheit und Zensurverbot zu hart erkämpft haben, um sie einfach so wieder zu ignorieren. Außerdem beinhalten diese Kommentare nichts, das eine Zensur rechtfertigen würde. Es war schwierig herauszufinden, warum mich diese Kommentare so stören. Ich denke, es sind hauptsächlich drei Punkte, die mit den Begriffen Vertrauen, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit umrissen werden können.
Zum Thema Vertrauen:
Mir fällt es nicht leicht, all diese Dinge zu schreiben. Es kostet zum einen viel Zeit und persönliches Engagement, zum anderen aber auch Überwindung, persönliche Dinge, die Gedanken ja nun einmal sind, mit einer unbekannten Öffentlichkeit zu teilen. Da ich schon nicht nachvollziehen kann, wer meine Beiträge liest, möchte ich zumindest wissen, wer sie kommentiert und sich demzufolge näher mit ihnen beschäftigt. Wenn ich diese Personen persönlich kenne, ist es für mich auch leichter, das Geschriebene zu „interpretieren“ oder zu verstehen.
Zum Thema Verantwortung:
Ich übernehme Verantwortung, indem ich überlege, was ich veröffentliche und wie ich dies tue. Ich gebe jedem, der meine Beiträge liest, die Möglichkeit, sich dazu zu äußern oder in eine Diskussion einzusteigen. Mir ist bewusst, dass das, was dort geschrieben steht, nicht das Nonplusultra ist. Das kann es gar nicht sein und das soll es auch nicht! Mein Blog ist ein persönliches Tagebuch, das in erster Linie meine persönlichen Erlebnisse, Empfindungen und Gedankengänge widerspiegelt. Dass diese nicht das Wissen der Welt umfassen können, ist wohl klar. Meiner Verantwortung komme ich nach, indem ich kennzeichne, dass es sich um mein persönliches Gedankengut handelt, zu dem ich stehe. Was ich schreibe, ist mir im Moment der Veröffentlichung ernst und wichtig. Dass sich die Welt weiterdreht und sich Meinungen bzw. Standpunkte verändern, dürfte dabei wohl auch klar sein. Aber so wie ich Stellung beziehe, möchte ich auch, dass es die Verfasser der Kommentare tun. Steht zu Eurer Meinung und dem, was Ihr der Öffentlichkeit preisgebt! Kennzeichnet Eure Beiträge mit Namen. Mir ist völlig egal, ob Ihr dabei einen Nicknamen verwendet, aber benutzt zumindest für alle Kommentare denselben, damit diese einer Person zuordenbar sind.
Zum Thema Nachvollziehbarkeit:
Dieser Punkt schließt sich direkt an die Ausführungen zum Vertrauen an. Soll eine Diskussion ermöglicht werden, müssen die einzelnen Beiträge ihren Autoren zuzuweisen sein. Wenn mehrere Leute anonym kommentieren, ist dies nicht mehr der Fall und jede Reaktion unsinnig bzw. ausgeschlossen. Also bitte, liebe Kommentatoren, benutzt einen Namen! Ich werde anonyme Kommentare in Zukunft nicht mehr zulassen.
Und nun wird es Zeit, mich zu bedanken … für Euer Interesse, Eure Zeit, Eure Reaktionen, Eure Anregungen und Euren Mut, Eure Gedanken auch mit mir zu teilen. Ich freue mich auf den weiteren Austausch. Vor meinen Dô-Gefährten und Karate-Lehrern verneige ich mich. Besonderer Dank Euch … und ich habe weiterhin Bitten ;-).
nanna
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1 Kommentar:
Hallo Nanna...
Anonyme Kommentare sind ein Ärgernis und zeigen meist nur, daß jene Personen nicht zu dem stehen können, was sie sagen wollen. Also ist es nichts wert und sollte besser nicht gesagt werden.
Ich begrüße Deinen Schritt und unterstütze ihn.
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